Studieren in den USA- was ist zu tun?
Ein Erfahrungsbericht von
Karsten
Loer
- Vorbemerkung
- Einleitung
- Worüber man sich rechtzeitig Gedanken
machen sollte
- Welche Anforderungen sind gefragt?
- Was sind TOEFL, TWE, TSE, GRE ...
- Wo bekomme ich weitere Infos
- Welche Unterlagen muß ich besorgen?
- Was wird das alles kosten?
- Welches Visum benötige ich?
- Welche Chancen habe ich?
- Acknowledgements
Diese Seiten entstanden nach erfolgreicher Fertigstellung meiner
Bewerbung für die University of Arizona, Tucson -- leider weiss ich
derzeit noch nicht, ob auch die Bewerbung selbst von Erfolg gekrönt
sein wird.
Sie basieren insbesonders auf meine Erfahrungen als Student der
naturwissenschaftlichen Informatik an Technischen Fakultät der
Universität Bielefeld und sind daher nur eingeschränkt auf andere
Informatikstudiengänge und Hochschulen übertragbar.
Weiterhin gehe ich davon aus, daß der interessierte Leser (ich liebe
diesen Ausdruck ...) plant, nach abgeschlossenem Studium ins Ausland
zu gehen, um dort eine akademischen Titel zu
erwerben. Studienbegleitende Auslandsaufenthalte sind hier nicht
erfaßt.
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Während meiner Vorbereitung bemerkte ich sehr schnell, daß es nicht
allzuviele Informationen zu diesem Thema gibt. Der DAAD
(Deutscher Akademischer Austausch Dienst) hält die eine oder andere
Broschüre bereit. Diese sind aber für Informatiker nur dazu
geeignet, sich einen überblick über das amerikanische Schul- und
Hochschulwesen zu verschaffen. Aus diesem Grund werde ich es mir an
dieser Stelle auch ersparen, näher auf dieses -doch recht komplexe-
Thema einzugehen.
(An dieser Stelle sei insbesondere auf die Broschüre "Studienführer Vereinigte Staaten
von Amerika" von Ulrich Littmann verwiesen, die kostenlos beim DAAD zu bekommen ist.)
Nach Lektüre dieser Broschüre(n) kann ich auch Gespräche mit den
DAAD-Mitarbeitern empfehlen. Diese haben zwar keine bis sehr wenig
Erfahrung, welche Möglichkeiten sie speziell für Informatiker bieten
können -abgesehen einmal von studienbegleitenden Auslandsaufenthalten
über z.B. das ERASMUS-Programm, da ihr Klientel hauptsächlich aus
StudentInnen der grossen Fakultäten dieser Uni besteht.
Sie sind aber äusserst hilfsbereit und können bei konkreten
Fragen die nötigen Informationen besorgen oder zumindest an andere
Stellen weitervermitteln. Ausserdem kennen sie sich mit dem jeweils
aktuellen Stand der diversen DAAD- und Fulbright-Programme aus.
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Zuerst der Tiefschlag:-)
Für die Vorbereitung sollte mindestens ein Jahr veranschlagt
werden. Planst Du, den Aufenthalt über ein Stipendium zu finanzieren,
sind auch 18-24 Monate durchaus nicht zu hoch gegriffen.
Erfahrungen anderer Personen, die sich zu diesen Seiten
geäßert haben, zeigen jedoch, daß es auch schneller
gehen kann. Wenn ein guter Kontakt einer Arbeitsgruppe zur
gewünschten Institution besteht, kann es sein, daß sogar
sechs bis acht Monate an Vorbereitung ausreichen. Bevor man mit derart
kurzen Zeiträmen rechnet, sollte man sich seiner Sache aber schon
sehr sicher sein.
Weitere Infos: siehe unten.
Welcher Degree?
Zuerst musst Du Dich entscheiden, was Du moechtest: Masters Degree oder PhD
(Philosophical Doctor).
Der Masters Degree ist in etwas vergleichbar mit dem Deutschen
Diplom. Der PhD ist -pauschal gesagt- etwas über dem deutschen
Doktortitel anzusiedeln.
(Dies ist zumindest die einhellige Meinung aller PhD-Absolventen, die
ich kenne. Ein deutscher Doktorant würde diese Aussage wahrscheinlich
nicht so hinnehmen.)
Für den Masters Degree kann man etwa zwei Jahre veranschlagen. Wenn
man mit einem PhD liebäugelt, sollte man durchaus vier bis sechs
Jahre veranschlagen.
Vorsicht !
Nicht alle Degrees, die man im Ausland erlangen kann, werden auch in
Deutschland anerkannt !
Es gibt verschiedene fachlich kompetente Organisationen, durch die
die Fülle der amerikanischen Institutionen nach ihren Ausbildungsleistungen
beurteilt wird. An anerkannte Bildungseinrichtungen werden von ihnen
sogenannte "Accredetations" vergeben. Nur Abschlüsse, die in
akkreditierten Studiengängen erlangt werden, können auch
in Deutschland anerkannt werden. Für deutsche Interessenten sind
besonders die dem "Council of Graduate Schools in the United Staates"
(CGS) angeschlossenen Hochschulen zu nennen, deren Abschlüsse
durchweg akzeptiert werden. Eine Liste der dem CGS angehörenden
Institutionen findet sich im Anhang der oben genannten Broschüre.
Eine Einzelfallprüfung ist jedoch immer empfehlenswert, wenn man nicht
das Risiko eingehen will, "umsonst" studiert zu haben.
Möchtest Du nicht in den USA studieren, sondern nach dem Studium
z.B. als 'research scholar', also als eingeladene(r) GastforscherIn
arbeiten, so gelten einiger der Überlegungen auf dieser Seite
nicht.(Ich werde -soweit mir das aus eigener und den
Erfahrungsberichten von anderen bekannt ist- an entsprechender Stelle
darauf verweisen.)
Wohin ?
Nun, das kommt auf Deine Interessen an. Der beste Weg (zumindest
fachlich gesehen -- ich gehe einmal davon aus, daß Du in die Staaten
möchtest, um zu studieren und nicht ausschliesslich, um den
Partylöwen zu spielen) ist wahrscheinlich, die Papers aus Deinem
Lieblings-Fachgebiet vorzunehmen und zu schauen, wo die Autoren
arbeiten.
Ich interessiere mich z.B. für approximatives pattern matching,
multiple Alignments und speziell das shortest common
Superstring-Problem. Ein Wissenschaftler, der auf diesem Gebiet sehr
erfolgreich arbeitet, ist Gene Myers in Arizona.
Je nach ausgewählter Uni und Abschluß sind dann auch unterschiedliche
Anforderungen zu erfüllen.
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Neben guten bis sehr guten Englischkenntnissen und der Bereitschaft
weit weg von zuhause zu leben und zu arbeiten verlangen amerikanische
Universitäten, diverse Tests zu absolvieren.
Sämtliche Test werden über den
Educational Testing Service (ETS)
abgewickelt.
Wichtig: Die Tests werden meist einmal pro Monat (und dann weltweit
derselbe Test am selben Tag) durchgeführt. Je nach Test solltest Du
Dich mindestens 3 Monate vor dem gewünschten Termin anmelden, da der
Andrang zumindest bei den Basis-Tests (TOEFL/TWE s.u.)
erfahrungsgemäß sehr groß ist.
Als Ausländer benötigst Du auf jeden Fall den Test of English as
Foreign Language (TOEFL). Am besten wählst Du einen Termin an dem
auch der Test of Written English (TWE) angeboten wird.
Wenn Du beabsichtigst, Dich für ein Teaching-Assistantship
(entspricht grob dem Tutorenjob hier) zu bewerben, benötigst Du
ausserdem gute Ergebnisse im Test of Spoken English (TSE).
Ausserdem benötigst Du den GRE General Test.
Wenn Du Dich fuer ein PhD-Studium interessierst, verlangen viele Unis noch den
jeweiligen GRE Subject Test. Im Fachgebiet Informatik gibt es da
den Computer Science und den Computer Engineering Test. Hier kommt es
auf das Studienfach an, welcher Test zu absolvieren ist.
Sowohl zu TOEFL und TWE als auch zu GRE General Tests liegt übungs- und
Informationsmaterial beim DAAD bereit.
Eine Bewerbung fü die Tests ist grundsätzlich nur mit den den
entsprechenden Informationsheften (Bulletins) beigefügten
computerlesbaren Anmeldeformularen möglich. Die Bulletins
sind in allen Amerikahäusern ausgelegt oder sind mit einem
bischen Glück beim Auslandsamt zu bekommen. Sie können
außerdem direkt bei CITO, P.O.Box 1203, 6801 BE Arnhem, Netherlands
oder über die
ETS-Webseiten
angefordert werden.
Wenn Du nicht dort studierst sondern z.B. in besagter 'teaching
scholarship' Position arbeitest, dann kann es sein, daß diese
Tests nicht verlangt werden. Planst Du aber, alternativ auch an andere
Institute zu gehen, die Englisch als Arbeitssprache haben (z.B. einige
Graduate Schools in Dänemark oder den Niederlanden), so sind
zumindest die Sprachtests keine hinausgeworfene Investition, da sie
dort auch verlangt werden.
Bemerkungen am Rande:
Der Spaß ist nicht ganz billig. Allein die
Tests haben mich die Kleinigkeit umgerechnet 600,-DM gekostet. Hinzu
kommt, daß bestimmte Tests nicht an allen Testcentern abgelegt werden
können. Ich habe meine Tests z.B. in Hamburg gemacht.
Gegebenenfalls sind also zusaetzliche Reise- und (wenn Du dort
niemanden kennst) auch Unterkunftskosten einzuplanen, da manche Tests
bereits um 8.00h beginnen und um die Zeit z.B. noch keine
Zugverbindungen nach HH existieren.
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- TOEFL/TSE/TWE:
solide bis gute Englischkenntnisse. Du sollst zeigen daß Du die
grundliegende Grammatik beherrscht und daß Du in der Lage bist das,
was Du sagen willst, auch irgendwie auszudrücken. Im Prinzip halb so
wild, wenn Du viel mit englischen Texten zu tun hast. Erfahrungsgemäß
(laut Auskunft einer der Betreuerinnen des Testes) ist
die deutsche Sprachausbildung im allgemeinen wohl ausreichend, um
größere Probleme mit den Sprachtests zu vermeiden.
- GRE General:
Abfrage des Grundwissen in den Bereichen Analytik, Statistik/Kombinatorik,
Verbalanalytik. Im Prinzip (bis auf den letzten Teil) Abiturwissen
(Mathe-LK-Niveau oder ein bischen darüber).
- GRE Subject Computer Science:
Mehr oder weniger Vordiplomswissen. In einigen Punkten hatte ich aber keine Chance,
weil sie auf amerikanische Verhältnisse ausgerichtet waren. D.h. viele
Hardware/Technik-Fragen. Selbst die reinen Informatiker hatten bei dem
Test ganz gut zu kämpfen.
Im Prinzip musst Du diesen Test auch 'nur' bestehen. Wenn Du
natürlich nur über Deine Bewerbung und die Testergebnisse bei der
Uni bekannst bist, dann werden die Testergebnisse natürlich als
Selektionskriterium sehr wichtig.
Kurz gesagt: Es lohnt sich immer, sich intensiv auf die Tests
vorzubereiten.
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Grundliegendes Infomaterial zum Auslandsstudium kannst Du wie bereits
erwähnt beim DAAD (Deutscher Akademischer Auslandsdienst)
bekommen. Die Leute dort sind sehr hilfsbereit und können Dir auch
zum Thema Stipendien weiterhelfen. (Versprich Dir aber nicht zuviel
von Stipendien. Meine Erfahrung ist, daß besonders auf unserem Gebiet
nicht allzuviel zu machen ist). Prinzipiell kommen sowieso nur
Fulbright- oder DAAD-Stipendien in Fragen, wenn Du nicht das Glueck
hast, einen privaten oder industriellen Sponsor zu haben.
Gerade in den USA haben alle Unis und meistens auch die
Informatik-Arbeitsgruppen ihre WWW-Server auf denen alle wichtigen
Informationen liegen. Dort kannst Du oft sogar die
Bewerbungsunterlagen direkt downloaden.
Wann sollte man beginnen, sich darum zu kuemmern ?
So frueh wie moeglich. Allein fuer die Tests kannst Du locker 6 Monate einplanen. Ohne
die Testergebnisse wird eine Bewerbung erst garnicht bearbeitet. Die
Bewerbungsfristen an den Uni liegen meistens 6-9 Monate vor geplantem
Studienbeginn. PhD-Studien beginnen grundsaetzlich nur zum Herbstsemester
(Oktober). Das ist eventuell ein Aspekt, den Du bereits beim Studium
in Deutschland beruecksichtigen solltest. Manchmal kannst Du das
Glück haben, daß Du erst ein Masters-Studium beginnen kannst in
dem Du Kurse belegst, die auch fuer den PhD benötigt werden und dann
zum nächstmoeglichen Termin in das PhD-Programm wechseln
kannst. Diese Möglichkeit bieten aber leider nur wenige Unis.
In meinem Fall liegen zwischen ersten Bemühungen und dem geplanten
Studienbeginn gut 18 Monate.
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Das solltest Du am besten mit der gewählten Uni klären, da die
Anforderungen doch sehr variieren können.
Was Du in jedem Fall benötigen wirst sind:
Für die Graduate School:
- Financial Guarantee:
Ein Formular der Hochschule, in die Bank oder andere
Geldgeber bestätigen, daß genügend Mittel vorhanden sind,
um zumindest das erste Jahr am neuen Studienort falls nötig
selbst finanzieren zu können.
- Official Transcripts:
Hier sind eigentlich 'Zeugnisse' amerikanischer Hochschulen
gemeint. Zu diesen gibt es aber nichts Vergleichbares in
Deutschland. Ich habe mich aus der Affäre gezogen, indem ich
sämtliche Veranstaltungen samt Scheinen mit den deutschen
Titeln aus dem KVV mit seiner entsprechenden englischen
übersetzung aufgelistet habe. Zu jeder Veranstaltung, in der
ich einen Schein vorweisen konnte, habe ich ausserdem eine
kurze Beschreibung des Inhaltes angegeben.
Dazu habe ich außerdem mit Prof. Ladkin eine
Beschreibung des Studienganges (Course of Studies) inclusive
vorausgesetzter Leistungen (alte Studienordnung) verfasst.
(Beispiel zu Transcripts)
Die Transcripts sind vom Prüfungsamt abstempeln und in einen
versiegeltem Umschlag verpacken zu lassen. - Naja eigentlich
sollten sie auch von der Verwaltung geschrieben werden und der
Bewerber sollte keinen Einfluss auf ihren Inhalt nehmen
können. Man will den Leuten aber schließlich nicht allzuviel
Verwaltungsarbeit aufbürden...
Nachtrag:
Erfahrungen speziell mit der Verwaltung in Arizona haben leider gezeigt,
daß ihnen die o.g. Transcripts nicht ausreichen (warum, habe ich
ehrlich gesagt bislang nicht verstanden). Auf besonderen Wunsch des
Office of Graduate Admissions habe ich dann noch eine beglaubigte Kopie
meines Studienbuches (was immer das zusätzlich aussagen soll, ist mir
jedoch völlig unklar) nachgesendet.
Andere Uni waren da flexibler und haben meine Unterlagen auch ohne
Studienbuchkopien anerkannt. Schließlich sind die bereits erwähnten
Transcripts allemal aussagekräftiger.
- Kopien von Zeugnissen [Vordiplom, Diplom (ggf vorläufige Bescheinigung)]
und Übersetzungen dazu. [Links zur Übersetzung von
Vordiplom(TeX-Source, DVI-File) und Bescheinigung über
abgelegte Diplomprüfungen (TeX-Source,DVI-File)]
- TOEFL/GRE Scores:
Kopien der von ETS zugesendeten Ergebnisse sind erforderlich;
auch wenn der betreffende Institution Code bereits beim Test in
den Bogen eingetragen wurde, sodaß ETS die Ergebnisse direkt
an die Institution geschickt hat.
- Bearbeitungsgebühr:
Bevor sich überhaupt etwas rührt, muß erst einmal gezahlt
werden. In Arizona betrug die Bearbeitungsgebühr 1997 35 $.
Für das Department, an dem Du später Studieren/arbeiten möchtest:
- Statement of Purpose:
Das ist eine Stellungnahme, warum man gerade Institut XY
besuchen möchte. (Beispiel)
- Kopie der Transcripts
- List of Course Equivalents
Das ist eine Liste der am Department angebotenen Kurse in die
man die ihnen entsprechenden Kurse der eigenen Hochschule
eintragen sollte.
- Offizieller Bewerbungsbogen des Departments
- Letters of Recommendation:
Beurteilungen von mind. drei max. vier Dozenten, Arbeitgebern
oder anderen Leuten, die in irgendeiner Weise den Bewerber
beurteilen können (und am besten natürlich eine gute Meinung
von ihm haben).
Diese Briefe haben ein hohes Gewicht (im positiven wie im
negativen Sinn) bei der Auswahl der Bewerber.
Sämtliche Formulare und sonstige Unterlagen kann man beim Office
of Graduate Admission der betreffende Uni anfordern oder direkt
als Postscript oder PDF-Files über das Netz holen und sich dann
ausdrucken. Dort stehen auch meist ausgiebige Informationen über die
zu erbringenden Leistungen und einzureichenden Unterlagen zur
Verfügung.
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'Ne Menge Holz :-)
Die Kosten sind natürlich auch abhängig von diversen Faktoren wie
z.B. gewählter Uni, Dollarkurs und erforderlicher Nebenkosten für die
ETS-Tests.
Beispielrechnung:
Kosten ETS-Tests
| Posten | Preis |
|
| TOEFL/TWE | $ 53/100 (DM 260,-)[*] |
|
| GRE General Test | $ 80 (DM 136,-) |
|
| GRE Subject Test (CBT-Version) | $ 120 (DM 204,-) |
|
Nebenkosten Tests
| Bahnfahrten (3x mit Bahncard) | DM 270,- |
|
| 2 Übernachtungen (TOEFL, GRE General) | DM 140,- |
|
sonstige Kosten
| Bearbeitungsgebühr Graduate College | $ 35 (DM 60,-) |
|
| internationaler Überweisungsträger | DM 20,- |
|
| Porto (Luftpost,Einschreiben!) | DM 60,- |
|
| Porto fuer 2 zusätzliche Briefe | DM 33,- |
|
| Gesamtkosten: | stolze 1183,-DM |
|
[*]Als Dollarkurs wurde DM 1,70 angenommen.
Weiterhin sollte man auf irgendeine Weise die in der Financial
Guarantee aufgeführte Summe verfügbar haben. (z.B. Arizona 1997:
18.700$, Santa Cruz 1997: 22.000$)
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Darum brauchst Du Dich erst zu kümmern, wenn Du eine Benachrichtigung
der Uni bekommst, daß Du angenommen bist.
Mit den Unterlagen, die dir die Uni schickt bekommst Du das Visa
meistens innerhalb von einer Woche beim naechsten Konsulat.
Aufgrund des damit verbundenen Papierkram's [Finanzierung,
Krankenversicherung und Lebenslauf (CV)] kann sich aber auch das in
die Länge ziehen, sodaß man für diese
Formalitäten durchaus nocheinmal zwei bis drei Wochen einplanen sollte.
Vergebene Visatypen sind F1, J1 oder J2 (je nach Familienstand und
geplanter Tätigkeit in den Staaten.
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Weitere Formalitäten:
Wenn Du bis hierher alle Hürden genommen hast, kannst Du Dich
schon einmal auf einige Kleinigkeiten in den USA vorbereiten. Da
wären z.B. noch die Social Security Number, ggf. eine
Arbeitserlaubnis für den Ehepartner, der Internationale
Fuehrerschein und die lokale driving licence des Staates...
alles Dinge, die sich so nach und nach einpendeln werden.
Diese Frage stelle ich mir auch gerade >:->
Es ist jedenfalls immer sinnvoll, sich nicht nur auf eine Bewerbung zu verlassen und sich
auch um Alternativen zu kümmern. Eine Empfehlung von jemandem, der bereits PhD-Student
in den USA ist und sich ein wenig mit den Abläufen bei Personalentscheidungen auskennt:
Drei bis sechs zusätzliche Bewerbungen bei anderen Unis machen immer Sinn. Im Zweifelsfall
kann man seine Bewerbung immer noch zurückziehen.
Erfahrung dazu meinerseits: Wenn man weiß, was man möchte und die
Bewerbungsunterlagen für eine Institution erst einmal ausgearbeitet sind, dann ist der
Aufwand für weitere Bewerbungen relativ gering, da man die meisten Unterlagen
übernehmen kann. Man sollte sich jedoch rechtzeitig Alternativen überlegen, da man dann
die Institutionen gleich bei den ETS-Tests angeben kann. Das spart unnötige Mehrausgaben
durch nachträgliches Anfordern von Testergebnissen.
In diesen Seiten sind nicht nur meine, sondern auch die Erfahrungen
von Bekannten und ehemaligen Kommilitonen eingegangen. Besonderer Dank
gilt an dieser Stelle
Prof. Peter Ladkin
PhD für seine Hilfe bei den Übersetzungen der
angefügten Dokumente, sowie
Robert Muth (PhD
Candidate am Department of Computer Science, University of Arizona,
Tuscon) und Markus von der Heyde, ehemaliger NWI'ler und jetzt
research scholar am Department of Computer Science, University of
Rochester, New York.
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Viel Erfolg bei der Bewerbung!
Für Anregungen/Kommentare zu diesen Seiten wäre ich dankbar.
Karsten Loer